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Kommentiertes Literaturverzeichnis

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Kritik an Rassismus und Diskriminierung

Albert Scherr (2012) Diskriminierung

Centaurus, 5,80 €, als app 3,80 €

Dieses kleine, gut lesbar geschriebene Büchlein gibt es einen sehr guten Einblick in die Diskriminierungstheorie wie auch einige empirische Befunde und praktische Konsequenzen.
Antidiskriminierungsbüro Köln u.a. (Hg) (2004) TheBlackBook. Deutschlands Häutungen

Frankfurt, London: IKO

The Black Book – Deutschlands Häutungen ist das Ergebnis einer Kooperation zweier Nichtregierungsorganisationen aus dem Antidiskriminierungsbereich sowie der Schwarzen Community – ein Versuch, durch die Kombination von Theorie und Praxis Unbewusstes bewusst zu machen, strukturelle Wirkungsmechanismen von Rassismus und Diskriminierung aufzudecken und Strategien für die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbstbestimmtheit Schwarzer Deutscher darzustellen.Rezension: www.ssoar.info/ssoar/files/2010/983/as_02.2005_347-348.pdf
Broden, Anne/ Mecheril, Paul (Hg.) (2010) Rassismus bildet! Bildungswissen­schaftliche Beiträge zu Normalisierung und Subjektivierung in der Migrations­gesellschaft

Bielefeld: Transcript

Die Texte dieses Sammelbandes (u.a. Astrid Messerschmidt, Wiebke Scharathow, Astride Vehlo, Andreas Foitzik) untersuchen „übliche“ institutionelle und interaktive Praxen der Fremd- und Selbstpositionierung in formellen und informellen Bildungszusammenhängen. Es wird gezeigt, wie die Gewöhnlichkeit solcher – an rassistische Traditionen anschließender – Unterscheidungspraxen ihre Wirksamkeit ausmacht.
Hess, Sabine/ Binder, Jana/ Moser, Johannes (Hg.) (2009) nointegration?! Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Integrationsdebatte in Europa

Bielefeld, transcript

Integration wurde in den letzten Jahren auch in Deutschland zum zentralen Schlagwort in der Migrationsdebatte. Während das Konzept einerseits positiv »Teilhabe« verspricht, fungiert es in der deutschen Migrationspolitik potentiell als Exklusionsmechanismus. Dieses Buch nimmt aus Perspektiven der Politik, Wissenschaft, Kunst und des Aktivismus das Integrationsparadigma kritisch unter die Lupe. Entgegen der öffentlichen Integrationsforderung an hier lebende Migrant_innen nehmen die Beiträge die Perspektive der Migration ein und loten in verschiedenen Praxisfeldern aus, was dies hinsichtlich politischer und wissenschaftlicher Konzepte in einem Europa der Migration bedeutet.
Melter, Claus und Mecheril, Paul (Hg.) (2009) Rassismuskritik Band 1: Rassismustheorie und –forschung

Scharathow, Wiebke und Leiprecht Rudolf (Hg.) (2009) Rassismuskritik, Band 2: Rassismuskritische Bildungsarbeit

Schwalbach: Wochenschauverlag

Rassismuskritik im Sinne einer kritischen pädagogischen Praxis bedeutet die ständige theoriebezogene Reflexion von Strukturen, Diskursen und Dominanzverhältnissen sowie das Erarbeiten entsprechend widerständiger und verändernder Strategien und Handlungsalternativen. Die Beiträge in den beiden ambitionierten Sammelbänden beleuchten Möglichkeiten und Grenzen. Die beiden Bände sind als Standardwerke für eine kritische Pädagogik in der Migrationsgesellschaft zu sehen.
Melter, Claus (2006) Rassismuserfahrungen in der Jugendhilfe. Eine empirische Studie zu Kommunikationspraxen in der Sozialen Arbeit.

Münster/New York/München/Berlin: Waxmann

Hoch interessante qualitative Studie über das Reden über Rassismus und Ausgrenzung in der Jugendhilfe. Claus Melter interviewt sechs Jugendliche und ihre Betreuer. Das Ergebnis ist ernüchternd: eine angemessene Kommunikation über Rassismuserfahrung der Jugendlichen findet nicht statt.
Messerschmidt, Astrid (2009) Weltbilder und Selbstbilder, Bildungsprozesse im Umgang mit Globalisierung, Migration und Zeitgeschichte

Frankfurt am Main: Brandes & Apsel

Aus dem Klappentext: Die Autorin zeigt, dass soziale Beziehungen der Handelnden für globales Lernen, interkulturelle Pädagogik und zeitgeschichtliche Bildungsprozessen relevant sind. Um Lernprozesse in Zusammenhängen der Globalisierung und der Einwanderungsgesellschaft anregen zu können, müssen die eigenen Weltbilder reflektiert werden.
Wie sehen Lehrende und Lernende sich selbst in einer globalisierten Gesellschaft? Welches Verhältnis haben sie zur Einwanderungsgesellschaft entwickelt? In welcher Beziehung stehen sie zu den historischen Bedingungen ihrer Gegenwart, in der die Erfahrungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus nachwirken?
http://www.socialnet.de/rezensionen/7256.php oder http://www.klinkhardt.de/ewr/978486099395.html
Rommelspacher, Birgit (2002) Anerkennung und Ausgrenzung, Deutschland als multikulturelle Gesellschaft

Frankfurt/New York

Aus dem Klappentext: Wie kann man mit Differenzen umgehen und eine multikulturelle Gesellschaft entwickeln? Ausgehend vom Selbstverständnis der christlich-europäischen Kultur zeigt Birgit Rommelspacher Kontinuitäten und Brüche in der Konstruktion von Fremdheit. Die Bilder vom „Fremden“ sind in die politische Kultur, das Alltagsverhalten und die individuelle Psyche eingelassen. Anhand der Situation ethnischer Minderheiten, der Probleme von Rechtsextremismus und Rassismus sowie der Konflikte um Religion, Geschlecht und Kultur zeigt die Autorin, wie unterschiedliche Vorstellungen und Interessen miteinander kollidieren. Gleichzeitig zeigt sie Ansätze eines besseren ZusammenlebensRezension: http://www.dmk-berlin.de/download/diverses/Anerkennung%20und%20Ausgrenzung.pdf
Riegel, Christine (2004) Im Kampf um Zugehörigkeit und Anerkennung, Orientierungen und Handlungsformen von jungen Migrantinnen, Eine soziobiografische Untersuchung

Frankfurt a.M.: IKO

Anhand sechs exemplarischer Fälle zeigt Christine Riegel unterschiedliche, teils widersprüchliche Umgangsformen sowie Zukunftsoptionen junger Migrantinnen der zweiten Generation kritisch auf. Trotz und gerade wegen der individualistischen Schwerpunktsetzung werden der ganzheitliche Aspekt der Lebenslagen und Umgangsstrategien sowie die gesellschaftliche Bedingtheit von persönlicher Handlungsfreiheit niemals vernachlässigt. Einen besonderen Ertrag stellt hierbei das Herausstellen der bipolaren Erwartung der Migrantinnen (Gleichheit bei gleichzeitiger Differenz) dar.
Sow, Noah (2008) Deutschland Schwarz Weiß. Der alltägliche Rassismus

München: C. Bertelsmann Verlag

Noah Sow deckt rassistisches Verhalten im deutschen Alltag auf. Das Buch soll aufklären, eingefahrene Denkmuster aufbrechen und ein waches Bewusstsein dafür wecken, wie sehr Rassismus ein Teil der Lebenswelt aller Menschen in Deutschland ist. Es liefert Anregungen und Anstöße für ein rassismusfreies Miteinander.
Spindler, Susanne (2006) Corpus delicti, Männlichkeit, Rassismus und Kriminalisierung im Alltag jugendlicher Migranten

Duisburg DISS-Verlag

Eine spannende Dissertation mit wissenschaftlichen Anspruch: Einführung in Geschlechterforschung, Zusammenhang von Rassismus und Vergeschlechtlichung, Diskussion zum Thema Kriminalität. Portraits von elf jugendlichen Migranten. Auswertung nach: Familie, Schule, Erwerbsarbeit, Leben als Flüchtling, Sexualisierte Gewalt, Bedeutung von Homosexualität, Beziehungen zu Mädchen und Frauen, Die Clique als Ort der Solidarität, Leben im Gefängnis als junger Migrant, Abschiebung.
Schulte, Axel/ Treichler, Andreas (2010) Integration und Antidiskriminierung – Eine interdisziplinäre Einführung

Weinheim und München: Juventa, 188 S., € 16,00

Unter den leitenden Gesichtspunkten „Integration“ und „Antidiskriminierung“ führen die AutorInnen umfassend in das Thema ein. Dabei stehen historische, ökonomische, soziologische, politik-wissenschaftliche, rechtliche sowie für Soziale Arbeit und Pädagogik relevante Fragestellungen und Dimensionen im Vordergrund: die Migrationsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland, ethnisch-soziale Ungleichheit und demografischer Wandel, Theorien und Deutungsmuster der Integration von MigrantInnen und ethnischen Minderheiten, Grundlagen, Ausprägungen und Perspektiven der Integrationspolitik, gesellschaftspolitische und rechtliche Dimensionen der Antidiskriminierung sowie Soziale Arbeit als Integrations- und Antidiskriminierungsarbeit.
Wollrad, Eske (2005) Weißsein im Widerspruch, Feministische Perspektiven auf Rassismus, Kultur und Religion

Königstein: Ulrike Helmer Verlag

Eines der wichtigsten Bücher zu Whitnessdebatte…Rezension: www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/293/rez

Migrationspädagogik

Altan, Melahat/ Foitzik, Andreas/ Goltz, Jutta (2009)
Eine Frage der Haltung – Eltern(bildungs)arbeit in der Migrationsgesellschaft
Eine praxisorientierte Reflexionshilfe

Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg, Stuttgart

240 S. ,15 €, Bestellung www.ajs-bw.de/

Elternarbeit in der Migrationsgesellschaft ist nicht nur eine Frage der richtigen Methode, sondern eine Frage der Haltung. Diese muss in den Blick genommen und verstanden werden. Die AutorInnen entwickeln Standards der Eltern(bildungs)arbeit und diskutieren auf dieser Grundlage einige Planungshilfen und Leitfragen für Projekte, verschiedene Schlüsselthemen wie z.B. Sprachvermittlung, Kooperation mit Migrantenvereinen und in einigen mit den PraktikerInnen erarbeiteten Reflexionen die alltägliche Praxis in Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen.
Foitzik, Andreas (2007) „Vergiss…, vergiss nie, …“ Jugendhilfe im Einwanderungsland – ein HandbuchErgebnisse aus dem Projekt djela

Diakonisches Werk Württemberg, Abteilung Kinder, Jugend und Familie

Reichel.A@diakonie-wuerttemberg.de

Preis: 10 € plus Versandkosten

 

Das Handbuch enthält neben einführenden Texten und einem abschließenden Materialteil in seinem Hauptteil die Reflexion von Praxisbeispielen von kleinen Projekten der Interkulturellen Öffnung aus dem Projekt djela sowie weiteren Projekten des Autors zu der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, zur Elternarbeit, zu Prozessen der Organisations- und Personalentwicklung sowie zur Bedeutung des Themas für regionale Planung und Vernetzung.Eine Einladung zur kritischen Reflexion des eigenen Handelns im Sinne eines Nachdenkens über Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen, über gewollte und ungewollte Effekte und über die Unmöglichkeit einer einfachen Praxis.
Hamburger, Franz (2009) Abschied von der interkulturellen Pädagogik: Plädoyer für einen Wandel sozialpädagogischer Konzepte

Weinheim: Juventa

Die Neuerscheinung plädiert für einen Wandel sozialpädagogischer Konzepte. Das Gesellschaftsbild in Deutschland muss sich ändern, denn der Staat ist nicht mehr der des deutschen Volkes, sondern aller Menschen, die dauerhaft hier leben, so das Credo des Autors. Der erforderliche Perspektivwechsel hin zu Pluralität und Mehrsprachigkeit kommt aber nur langsam in Gang. Die Annahme, dass vor allem die großen kulturellen Unterschiede zwischen den Menschen Konflikte hervorrufen, ist zumindest teilweise überholt. Stattdessen sind Armut und fehlende Gleichberechtigung wichtige Faktoren, was viele Grundannahmen der interkulturellen Pädagogik in Frage stellt.
Mecheril, Paul / CastroVarela, Mario do Mar/ İnci, Dirim/ Kalpaka, Annita / Melter, Claus (2010) Migrationspädagogik

Weinheim, Basel: Beltz, 19,95 €

Theoretisch anspruchsvoller, gelungener Versuch einer Grundlegung der Migrationspädagogik: Geschichte der interkulturellen Pädagogik, Rassismus, Diskriminierung, Kritik interkultureller Kompetenz, Bildung und Sprache, der Diskurs zu Anerkennung.Im Autor_innenteam überarbeitete Neuauflage des Klassikers „Einführung in die Migrationspädagogik“ (2004) von Paul Mecheril.è Rezension: www.socialnet.de/rezensionen/9383.php

Praxisbeispiele

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (Hg.) (2008): Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte, Berlin. Ein beeindruckendes Projekt: Türkeistämmige Stadtteilmütter aus Berlin-Neukölln beschäftigen sich mit der Geschichte des Holocausts. Die zweisprachige von den Müttern erarbeitete Dokumentation dieses Projektes ist zu beziehen über: asf@asf-ev.de
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (Hg.) (2008): Themenheft „Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus. Lifestyle, Medien und Musik“.

Bezugsadresse: schule@aktioncourage.org

3,00 € zuzüglich Versandkosten

Die Broschüre informiert über die vielfältigen Jugendkulturen, die sich in Deutschland in den zurückliegenden Jahren entwickelt haben und sich ganz bewusst auf den Islam beziehen. Sie gewährt Einblicke in einen bunten Kosmos voller Widersprüche. Sie enthält auch eine gute Übersicht über die großen Migrantenorganisationen mit islamischem Hintergrund.

Trainingsmethoden und Kritik

Elverich, Gabi/ Kalpaka, Annita /Reindelmeier, Karin (2006) Spurensicherung – Reflexion von Bildungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft

Frankfurt: IKO-Verlag

Sehr empfehlenswert für alle, die sich kritisch mit den Fortbildungskonzepten zum Thema interkulturelle Kompetenz auseinandersetzen wollen. Die Autorinnen reflektieren die erwünschten und unintendierten Effekte der eigene Praxis und anderer Konzepte und gibt damit viele Anregungen für alle Multiplikator/innen.
Andreas Foitzik/Arbeitskreis Interkulturelles Lernen (2001)Trainings- und Methodenhandbuch. Bausteine zur interkulturellen Öffnung

Diakonisches Werk Württemberg, Stuttgart, Grieser.C@diakonie-wuerttemberg.de

Eine umfassende Methodensammlung für interkulturelle (!) Trainings mit Fachpersonen aus den Bereichen der pädagogischen und sozialen Arbeitsfelder. Dazu ausführliche und gut lesbare –wenn auch inzwischen etwas angegraute – Hintergrundtexte und viele Materialien.
Handschuk, Sabine/ Klave, Willy (2004) Interkulturelle Verständigung in der sozialen Arbeit, Ein Erfahrungs-, Lern- und Übungsprogramm zum Erwerb interkultureller Kompetenz

Weinheim und München: Juventa

Ein gut durchdachtes Trainingshandbuch für Fortbildungen mit Mitarbeiter/innen in den Praxisfeldern der sozialen Arbeit. Neben Themen wie Kultur, Wahrnehmung, Umgang mit Zeit, Raum, Geschlechterrollen, Werten, Rassismus, Macht etc. werden auch institutionelle Komponenten ausführlich berücksichtigt.
DGB-Bildungswerk Thüringen (2005) Bausteine zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit

Erfurt, www.baustein.dgb-bwt.de

21 €, auch online erhältlich

Ein sehr ansprechend gemachter Methodenordner, der mehr für die politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen als für interkulturelle Trainings erstellt wurde. Sehr materialreich und anschaulich. Themen: Rassismus, Arbeitsmarkt, Illegale, Fluchtgründe …
Wolf, Gisela/ Thrien, Ulrike/ Mokali, Jana (2006) Wir machen uns auf den Weg – Fit für die Kita in der Einwanderungsgesellschaft – Eine Fortbildungsreihe

Stuttgart: EMDW

wolf.g@diakonie-wuerttemberg.de

Die Handreichung für Fachberater/innen, Dozent/innen an Fachschulen für Sozialpädagogik, Fortbildnern/innen und Kita-Leiter/innen enthält methodisch gut aufgearbeitete und praxisorientierte Fortbildungskonzepte für den Kita-Bereich.
Lange, Matthias/ Weber-Becker, Martin (1997)Rassismus, Antirassismus und interkulturelle Kompetenz

Göttingen: Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung e.V.

Das als Fernkurs zum Selbststudium aufgebaute Buch besticht v.a. durch seinen sehr systematischen Aufbau und seiner kritischen Auseinandersetzung mit den Ansätzen interkulturellen Lernens und anti-rassistischer Praxis. Es ist ein Grundlagen- und kein Praxisbuch.

Geschichte der Migration

Abonji, Melinda Nadj (2010) Tauben fliegen auf. Roman.Salzburg: Jung und Jung Ein wunderbarer Migrationsroman zwischen der Schweiz und der Vojvodina (Serbien).Rezension: www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1293054/
Flam, Helena (Hrsg.) (2007) Migranten in Deutschland: Statistiken – Fakten – Diskurse

Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft

Das Leipziger Forschungsteam unter der Leitung von Helena Flam gibt einen kritischen Überblick über relevante Diskriminierungstheorien und -studien. Außerdem liefern sie eine umfassende Analyse zwei der zentralsten Mechanismen zur Reproduktion gesellschaftlicher Ungleichheit- dem Arbeitsmarkt und dem Bildungswesen- und analysieren den historischen, gescellschaftlichen und politischen Kontext zur Situation der Migranten.
Lachauer, Ulla (2003) Ritas Leute, Eine deutsch-russische Familiengeschichte

Rowohlt

Eine beeindruckende, fast wie ein Roman lesbare Dokumentation einer Aussiedlerfamilie. Einen Generationen­bericht, der es vermeidet in die Kulturfalle zu gehen, aber kaum zu überbieten ist an gründlicher Recherche zur Migrationsgeschichte.
Reichart, Elke (2008) Deutschland, gefühlte Heimat: Hier zu Hause und trotzdem fremd?!

München: dtv

15 lesenswerte Erfahrungsberichte von jungen MigrantInnen im Einwanderungsland Deutschland.