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Cover NL 10

10. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen,

In diesen bewegten Zeiten, die uns immer wieder sprachlos machen, veröffentlichen wir nun unseren zehnten Newsletter in dieser Form. Dieses kleine Jubiläum wollen wir nutzen, um Sie zu bitten, diesen Newsletter weiter zu empfehlen. Er ist für unser Netzwerk ein wichtiges Medium, um Aktivitäten und Materialien rund um die Themen Rassismuskritik und Migrationspädagogik in Baden-Württemberg und auch darüber hinaus sichtbar zu machen. In den letzten Wochen haben bereits viele neue Abonent_innen den Newsletter bestellt. Unser Ziel ist bis zum Jahresende die Zahl 1000 erreicht zu haben. Weiterlesen

Das Leiden ‘Anderer’ betrachten

Ein Text, den wir hier zur Verfügung stellen können, ist der vielbeachtete Vortrag “Das Leiden ‘Anderer’ betrachten. Flucht, Solidarität und Postkoloniale Soziale Arbeit“ von Maria do Mar Castro Varela auf dem Tübinger Sozialpädagogiktag im November 2015. Dieser Vortrag sowie die anschließenden Foren und Vorträge haben einen Anstoß gegeben, in lokalen Kontexten über die Politisierung sozialer Arbeit im Kontext der Arbeit mit geflüchteten Menschen nachzudenken. Was tun wir? Was können wir nicht tun? Was ist unsere Aufgabe? Wo?

Maria do Mar Castro Varela: “Das Leiden ‘Anderer’ betrachten.” Flucht, Solidarität und Postkoloniale Soziale Arbeit. Vortrag vom 27.11.2015:

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Nach Köln – sprechen über Sexismus und Rassismus

Wir freuen uns sehr, an dieser Stelle den Vortrag von Astrid Messerschmidt „Nach Köln – sprechen über Sexismus und Rassismus“ zur Verfügung stellen zu können.

Der Vortrag ist ein Beitrag zu einer Veranstaltung am 28. Januar 2016 in Tübingen. Eingeladen hatten dazu die Tübinger Regionalgruppe des Netzwerks in Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaft. Zu dieser Netzwerkveranstaltung nur wenige Wochen nach den Ereignissen der Silvesternacht kamen 300 Besucher_innen. Die große Resonanz verdeutlicht, wie groß der Bedarf an Orientierung in schwierigen Debatten im Moment ist.

Astrid Messerschmidt: Nach Köln – sprechen über Sexismus und Rassismus. Vortrag vom 28.01.2016:

PDF-Datei (107,7 KB)

Screenshot #ausnahmslos

9. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen,

Das Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg wünscht mit dem ersten Newsletter 2016 guten Start ins neue Jahr. Es sind besondere Zeiten. Die Herausforderungen verändern sich, wir müssen nicht mehr darum werben, dass Migration überhaupt als Thema wahrgenommen wird, aber immer noch darum kämpfen, mit welcher Perspektive es thematisiert wird. Als eine von außen auf die Gesellschaft zukommende zu bewältigende Aufgabe oder als ein Teil des in der Weltseins dieser Gesellschaft. Daran entscheidet sich auch, ob Hilfe als großzügige Geste gemeint ist, oder als Solidarität, ob die Helfenden Dankbarkeit erwarten, oder die Geflüchteten Respekt. Weiterlesen

Foto Protest Ehrenamtliche

8. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen,

das Wort des Jahres 2015 in Deutschland lautet „Flüchtlinge“ – in Österreich das Wort „Willkommenskultur“. Zwei Wörter, die zweifellos das vergangene Jahr geprägt haben. Auf der einen Seite öffnen Jugendhäuser, Schulen, Kindertagesstätten, Verbände und Kirchen ihre Türen für Geflüchtete. Sozialarbeiter_innen, Ehrenamtliche und Kommunen stellen sich der Herausforderung, Strukturen aufzubauen. Leben Willkommenskultur. Schaffen Räume für Begegnung und gegenseitigen Austausch. Weiterlesen

Aufruf für solidarische Bildung

Für solidarische Bildung in der globalen Migrationsgesellschaft. Ein Aufruf aus Erziehungswissenschaft, Pädagogik und Sozialer Arbeit

Das Bedürfnis nach angemesseneren Lebens- und Arbeitsbedingungen, aber auch die vielfache wechselseitige, praktische Verwiesenheit der Weltbevölkerung aufeinander, verbindet geflüchtete Menschen, Menschen an den Zielorten der Flucht und etablierte Bewohner_innen der relativ privilegierten Zielorte dieser Welt. Darauf kann eine zeitgemäße Solidarität aufbauen. Der Impuls, der von Migrationsbewegungen ausgeht, ist somit weitreichender als die verbreitete pädagogische Reaktion, die auf die „Integration von Migrant_innen“ fokussiert ist und „Willkommenskulturen“ propagiert . Mit einer migrationsgesellschaftlichen und machtreflexiven Pädagogik verbindet sich vielmehr ein politisches Projekt, das die Ordnung der pädagogischen, ökonomischen und sozialen Organisationen und der Bildungsinstitutionen theoretisch, konzeptionell und praktisch zum Thema macht und zu revidieren beabsichtigt. Weiterlesen

Cover Newsletter 7

7. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen,

noch im August wurden die Flüchtlingszahlen für dieses Jahr mit 450 000 benannt. Im September wurde die Zahl auf 800 000 korrigiert. Das was wir die „Autonomie der Migration“ nennen wurde selten so sichtbar. Menschen machen sich auf den Weg und lassen sich nicht aufhalten, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehen.
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