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Aufruf für solidarische Bildung

Für solidarische Bildung in der globalen Migrationsgesellschaft. Ein Aufruf aus Erziehungswissenschaft, Pädagogik und Sozialer Arbeit

Das Bedürfnis nach angemesseneren Lebens- und Arbeitsbedingungen, aber auch die vielfache wechselseitige, praktische Verwiesenheit der Weltbevölkerung aufeinander, verbindet geflüchtete Menschen, Menschen an den Zielorten der Flucht und etablierte Bewohner_innen der relativ privilegierten Zielorte dieser Welt. Darauf kann eine zeitgemäße Solidarität aufbauen. Der Impuls, der von Migrationsbewegungen ausgeht, ist somit weitreichender als die verbreitete pädagogische Reaktion, die auf die „Integration von Migrant_innen“ fokussiert ist und „Willkommenskulturen“ propagiert . Mit einer migrationsgesellschaftlichen und machtreflexiven Pädagogik verbindet sich vielmehr ein politisches Projekt, das die Ordnung der pädagogischen, ökonomischen und sozialen Organisationen und der Bildungsinstitutionen theoretisch, konzeptionell und praktisch zum Thema macht und zu revidieren beabsichtigt. Weiterlesen

Cover Newsletter 7

7. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen,

noch im August wurden die Flüchtlingszahlen für dieses Jahr mit 450 000 benannt. Im September wurde die Zahl auf 800 000 korrigiert. Das was wir die „Autonomie der Migration“ nennen wurde selten so sichtbar. Menschen machen sich auf den Weg und lassen sich nicht aufhalten, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehen.
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Cover Newsletter 6

6. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg_innen,

am 30. April haben wir im Stuttgarter Rathaus zusammen mit LAKA und einer ganzen Reihe weiterer Veranstalter das Hearing „NSU als Zäsur – Strategien gegen institutionellen Rassismus“ veranstaltet. Es war – so unsere Erfahrung, aber auch die Rückmeldung vieler Beteiligter und Besucher_innen – eine besondere Veranstaltung. Weiterlesen

Cover Newsletter 5

5. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Aus dem Editorial:

Unser neuer Newsletter sollte ganz im Zeichen des Hearings „NSU als Zäsur- Strategien gegen institutionellen Rassismus“, das das Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik gemeinsam mit dem LAKA und zahlreichen weiteren Organisationen am 30. April in Stuttgart veranstaltet. Doch dazu später. Zwei ganz unterschiedliche Ereignisse in der letzten Woche haben uns gezwungen inne zu halten. Weiterlesen

Poster Veranstaltung Morrison

Strategien gegen institutionellen Rassismus – Lernen von Großbritannien?

Veranstaltung der Regionalgruppe Tübingen in Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Regionalstelle Tübingen:

Chester Morrison, West Midlands Police Caribbean Reference Group, Wolverhampton

im Dialog mit Dr. Axel Pohl, anschließend Diskussion

Mittwoch, 29. April 2015, 20.15 Uhr
Institut für Erziehungswissenschaft, Raum 113, Münzgasse 22, Tübingen

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Rassismuskritischer Leitfaden für Lehr-/Lernmaterialien

Rassismuskritischer Leitfaden zur Reflexion bestehender und Erstellung neuer didaktischer Lehr- und Lernmaterialien
für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zu Schwarzsein, Afrika und afrikanischer Diaspora

Herausgegeben vom Autor*innenKollektiv Rassismuskritischer Leitfaden, Projekt Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel (LEO) beim Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamtes Mitte von Berlin und Elina Marmer:

Download als PDF-Datei: http://www.elina-marmer.com/wp-content/uploads/2015/03/IMAFREDU-Rassismuskritischer-Leiftaden_Web_barrierefrei-NEU.pdf

Rassismuskritischer Leitfaden für Lehr-/Lernmaterialien
Abb. Newsletter Nr. 4

4. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“

Aus dem Editorial:

Als am 07.01. und in den Tagen darauf die Anschläge in Paris verübt wurden, waren auch wir entsetzt. Es gab seither viele große und kleine Versammlungen, Aktionen und Stimmen, die ihre Solidarität mit dem Satireheft Charlie Hebdo  ausdrückten. Doch kann diese Solidarität ungebrochen sein? Uns ist es wichtig, Fragen zu diesem Solidarisierungsphänomen zu stellen und differenzierende Perspektiven aufzuzeigen.

Im bisherigen Verlauf der Diskussion ist es fast nicht möglich sich kritisch zu äußern, ohne in die Nähe der Attentäter gerückt zu werden. Wen schließen wir mit dieser Herangehensweise aus? Wer die Texte und Kommentare auf Verteilern von Menschen mit Rassismuserfahrungen mitbekommt, weiß, dass viele Leute, die als rassistisch und sexistisch empfundenen Karikaturen von Charlie Hebdo bedrohlich finden und im Moment nicht wissen, wie sie gegen diesen undifferenzierten Schulterschluss vorgehen können. Solche Perspektiven und Stimmen waren in der Diskussion der ersten Tage kaum zu hören.

Wir haben in diesem Newsletter einige Beiträge gesammelt, die versuchen, die Komplexität des Themas aufzuzeigen.  Auch zur täglichen rassistischen Gewalt gegen Flüchtlinge und den neuen offenen Rassismus im „Namen des Volkes und des Abendlandes“ haben wir aktuelle Lesehinweise.

Sollten Sie auf kritische lesenswerte Beiträge stoßen, freuen wir uns, wenn Sie sie uns weiterleiten an newsletter@rassismuskritik-bw.de.

Anregende Lektüre wünscht das Redaktionsteam Sabine Pester und Andreas Foitzik

4. Newsletter als PDF-Datei (762,9 kB)